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Im Sommer dieses Jahres findet der vierte Gebetstanz statt. Dieser Tanz ist in Anlehnung an den Sonnentanz der nordamerikanischen Indianerstämme entwickelt worden und stellt einen Versuch dar, sich kollektiv an das Unbekannte, an das Wunder des Lebendig-Seins, zu erinnern und dieses zu verstärken. Der Gebetstanz wird von Menschen aus ganz Europa getanzt und dauert sieben Tage (3 Tage Vorbereitung, 4 Tage Tanz) Die 30 Personen, die sich verpflichtet haben, diesen Tanz über vier Jahre zu tanzen, machen es möglich, dass alle Anwesenden mittanzen und dadurch die Welt und sich selbst neue erleben können.
Der Tanz wurde vom ehemaligen Schweizer Katecheten und Sozialarbeiter Markus Wider ins Leben gerufen. Der Gebetstanz stellt die Hingabe ins Zentrum der Zeremonie und ermöglicht durch seinen archaischen Ansatz, einen kleinen Einblick in die unglaubliche Mechanik des Lebens.
In freier und strukturierter Weise vollzieht sich der Tanz um einen in der Mitte stehenden Baum, Die Spannung wird verstärkt durch Fasten, Gesänge, Federn und„Piercing“. Durch den Tanz werden Bewusstseinsmomente initiiert, welche zu verfeinerten Formen des Menschseins anregen. Diese Formen werden gesehen in der Fähigkeit einzugestehen, loszulassen sowie in der Kapazität zur Hingabe. Der Anlass ist öffentlich und wendet sich an alle, die das Unbekannte in sich stärken wollen.
Die Initiatoren wollen mit dieser über-konfessionellen und über-kulturellen Zeremonie Wege zu einem neuen humanistisch-spirituellen Weltbewusstein öffnen und fördern.
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