Die Visionssuche:

In der Vorbereitung müssen die Visionssuchenden verschiedene Aufgaben erfüllen, was ihnen helfen wird, mehr Klarheit über Ihre Leben zu gewinnen und zu verstehen, woher sie kommen, was sie mitbringen und wohin sie gehen möchten. Die Vorbereitung beinhaltet auch die Teilnahme an Schwitzhüttenzeremonien.

In der Zeremonie werden die Teilnehmer/Innen für vier Tage und Nächte alleine, auf einem kleinen Platz in der Natur (Berg) ausgesetzt und zwar ohne Ablenkung, ohne Verpflegung und ohne die Möglichkeit der Bewegung. Während der ganzen Zeremonie werden spezielle Wächter und Helfer die Sicherheit der Teilnehmer/Innen gewährleisten, ein Feuer rund um die Uhr unterhalten und Gebete rezitieren. Die Teilnehmer/Innen werden unterstützt mit sich selbst zu sein und mit ihren eigenen Geschichten, Ängsten, Hoffnungen und Träumen und gleichzeitig dabei den Wind und die Sonne zu spüren, die Weite der Nacht zu geniessen, den Sternen zu zuschauen, und in der Einsamkeit zwischen den Steinen und den Geistern des Landes Schutz zu finden um so zurückzufinden, zurück in den Moment, in die Gegenwart, zurück zu sich selbst, zurück zur Welt.

Interessierte, Freunde, Bekannte und Verwandte sind eingeladen, an dieser Zeremonie teilzunehmen, um sich selbst von der Weite inspirieren zu lassen und die Visionssuchenden durch ihr Dabei sein im Moment des Abschieds wie der Rückkehr zu unterstützen. Während der ganzen Zeit finden für alle anwesenden täglich Schwitzhüttenzeremonien statt.